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SOS-Kinderdörfer weltweit
1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Kinder, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können, möglichst familiennah zu betreuen und ihnen ein geborgenes Zuhause zu bieten.
Aus der Vision eines Einzelnen entstand im Laufe von über 50 Jahren eine der bekanntesten Kinder-Hilfsorganisationen der Welt. Mittler-weile unterhalten die SOS-Kinderdörfer etwa 470 SOS-Kinderdörfer und über 1.300 Zusatzeinrichtungen in 132 Ländern der Welt, zu den Jugendeinrichtungen, Schulen, Kindergärten und Sozial- und Gesundheitseinrichtungen zählen.
SOS-Kinderdorf in Brasilien
Bereits seit den 60er Jahren ist SOS-Kinderdorf in Brasilien aktiv. Noch vor 1970 wurden die ersten drei SOS-Kinderdörfer in Brasilia, Porto Alegre und Poà fertig gestellt und besiedelt. Doch die Betreuung eines Kindes geht weit über sein Leben in der SOS-Kinderdorf-Familie hinaus: Daher entstanden im Laufe der Jahre in Brasilien zahlreiche Jugendeinrichtungen, um die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Dort leben die jungen Menschen während ihrer Ausbildungszeit und werden bei ihrer späteren Arbeitssuche unterstützt. Zusätzlich betreibt SOS-Kinderdorf in Brasilien auch Sozialzentren in Form von Kindertagesstätten, Kindergärten und Kriseninterventionszentren, Schulen und Berufsbildungszentren. Derzeit gibt es in Brasilien insgesamt 15 SOS-Kinderdörfer, 17 SOS-Jugendeinrichtungen, einen SOS-Kindergarten, 13 SOS-Sozialzentren und vier SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen.
Mehr Informationen finden Sie unter:
www.sos-kinderdoerfer.de
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